Wie ich den Pumi sehe:

 

Der Pumi sieht sehr spasshaft aus, ein kleiner Hund mit ausserordentlich gutem Wesen. Er is voll mit gutem Eigenschaften, voll mit hohem logischen Fähigkeiten.

Natürlich neben geeignetem Besitzer in geeigneter Umgebung.

 

Lust und ständige tatdurst strömt aus ihm. Weil er jahrhundertelang neben Hirten lebte und arbeitete kann er sein Besitzer nach kurzem “zusammenleben” durch die ständige Beachtung seines Besitzers kennenlernen, und bevor wir das Befehl ausgegeben haben ist die Aufgabe schon gelöst. Aufgrund dieser Eigenschaft ist der Pumi leicht behandelbar. Wir brauchen “beim Fussbleiben” nicht lehren. Diese Sachen sind natürlich für ihn. Er drückt seine kleine Nase zum Fuss des Menschen und folgt ihn irgendwohin. Er verlässt ihn nie.

 

Der Pumi ist ein lustiger “Springhase”, der gern spielt. Er braucht viel Auslauf. Mit viel Ausdauer und Arbeitslust ist er gut geeignet für Agility und Freesbee. Er kann vom Stehen so hoch springen, dass er in die Augen seines Besitzers schauen kann. Er holt den Ball auch in der grössten Hitze zurück, sogar 50 mal.

 

Es ist charakteristisch für ihn, dass er alles ständig kommentiert. Zum Beispiel er teilt mit lauten Kläffen die helle Freude auf den Spaziergang mit. Viele nennen ihn ein grosser Kläffner, aber das ist nicht wahr. Er gehört wirklich zu den “bellseligen Rassen”, er ist ja ein Treibhund, und er bellt nie ohne Grund. Seine Klafferei deutet immer etwas an auf den man schon aus der “Art” des Kläffens folgern kann. Diese Eigenschaft stammt auch aus dem “Hirtenwesen”, so hat der Schäfer immer gewusst wo der Hund ist. Meiner Meinung nach ist es heute auch nicht störend, sogar passt es wohl zu seiner lustigen Individualität. Also wir können ihn nicht ausser Acht lassen.

 

Er kommt gut zurecht mit andern Tieren und mit anderen Hunderassen. Er lernt bald wo sein Platz ist, direkt unter seinem Besitzer. Wenn wir mehrere Hünde haben müssen wir in Acht nehmen, dass unser Hund ausserordentlich dominant ist, er fühlt sich wie ein Löwe. Bei Hünden die ähnliche Geschlecht haben muss man auf die Aneinandergewöhnung aufpassen. Dazu brauchen wir natürlich grossen Mut, wie könnte er ja ein Rind entsetzen!

Es ist gut zu wissen, dass der Pumi zustande bringt was er will. Er wacht ständig seine Umgebung auf, dadurch kennt er die Reaktion und Verhalten des mit ihm lebenden Lebewesens (Mensch oder Tier) aus. Das ist eine mächtige Waffe was er ausnutzt. Mit seiner Logik findet er den entsprechenden Umweg um das Ziel zu erreichen. Der andere Mensch oder das andere Tier bemerkt gar nicht, dass er dem Pumi zu Willem ist.

 

Er lernt sehr leicht. Es ist genug 2 oder 3 mal zeigen was wir möchten. Das reicht die Aufgabe zu verstehen und zu erfüllen. Natürlich ist die Konsequenz hier auch wichtig, wie bei anderen Hunderassen.

 

Der Pumi mag die Einsamkeit nicht. Das passt nur zu solchen Menschen wer genug Zeit für den Hund hat. Der Pumi möchte am liebsten immer mit seinem Besitzer sein. In der Wohnung, stundenlang allein das passt nicht für ihn. Aber im Garten führt er sich wohl, er erobert den ganzen Hof. Es ist wichtig, dass er auch in diesem Fall die Gesellschaft und die Beschäftigung braucht. Er ist besonders froh, wenn er seinem Besitzer ins Haus folgen kann.

 

Sein Fell ist verhältnismässig leicht behandelbar. Es ist ein Vorteil, dass das Fell nicht ausfällt (unsere Wohnung und unseres Auto wird nicht voll mit Hundehaare) aber gerade deshalb braucht es einmal in einem Monat ein gründliches durchkämmen. Für das gepflegte Aussehen müssen wir mit eine Schere korrigieren, man braucht keinen Hundekosmetiker.

 

Dieser Hund mit seinen alten Eigenschaften kommt gut vorwärts auch in den heutigen Zeiten. Neben einem guten Besitzer ist er leicht behandelbar, ein idealer Partner. Er bringt Freude und ungeheuer Treue im rennenden Leben des heutigen Menschen.