Was man über den Pumi unbedingt wissen muss:

 

Erziehung und Charakter:

Der Pumi ist ein terrierartiger (äusserlich und innerlich) Hirtenhund. Die terrierähnliche Charakter ist in der äusserlichen Erscheinung gut sichtbar – der Kopf ist länglich, der Körper ist quadratisch gebaut. Es kann man auch in seinem Verhalten, in seiner innerlichen Charakter sehen – der Pumi ist mutig, tapfer und forsch. Aber er gehört doch grundsetzlich zu den Hirtenhunden ( I. Rassengruppe).

Aus dieser Zweiheit ergibt sich, dass seine Erziehung auch eine bestimmte Zweiheit erfordert.

Erstens ist die frühe Sozialisation sehr wichtig, wie bei jedem Hirtenhund. Wir müssen unserem kleinen Pumi schnellstens (sogar nach 7 Wochen) mit fremden Geräusche, mit Menschen, mit Tiere usw. bekannt machen. Ohne das wird er später ängstliches Verhalten zeigen.

Der Pumi ist sensibel. Wenn wir den Pumi bestrafen wollen reicht meistens eine laute Stimme. Den Prügel und die schlechte Behandlung fühlt er schmerzlich.

Zweitens ist die konsequente Erziehung seht wichtig, wie bei jedem Terrier. Wir lassen uns von dem süssen “Zottelkopf” nicht verzaubern, sonst wird der Pumi leicht unerträglich.

 

Die Lehre:

Der Pumi ist ein sehr intelligente, lernfreudige Rasse. Er lernt leicht und schnell. Er kann auch die neue Aufgaben schnell lösen, weil “er sein Kopf benutzt”. Deshalb sind die “traditionelle” Hundschuleaufgaben (Sitzen!, Stehen!, Liegen!, Zum Fuss!) für ihn langweilig, monoton. Er braucht unbedingt eine sinnvolle Beschäftigung. Die spielerische Aufgaben machen ihm wirklich Spass, wo er sein übermass an Energie und Temperament ausleben kann. Zum Beispiel: er sucht gern versteckte Gegenstände, er ist ausgezeichnet in Witterungsarbeiten, gut geeignet für Agility, Freesbee. Also er kann maximum leisten, wenn das Ziel der Aufgabe fix ist, aber den Weg zur Lösung kann er selbständig auswählen. “Sag deinen Pumi, was du willst, aber lass ihm entscheiden wie er die Aufgabe löst!” Er unterscheidet sich vielleicht dadurch von den andern Rassen.

 

Bewegungsbedarf:

Der Pumi braucht sehr viel Auslauf; weil er grundlegend sehr spielerisch ist, es ist leicht ihn in Bewegung zu setzen. Der Pumi hat die lange Spaziergänge, den Ball, das Wasser … gern. Wenn wir keine Möglichkeit haben lange Spaziergänge zu machen, können wir den Pumi mit einem Ball müde machen (er ist genug ausdauernd, wir müssen auch ausdauernd sein …). Die Gesellschaft andere Hünde kann auch helfen.

Wenn wir für den Hund wenig Auslauf sichern können, dürfren wir keinen Pumi kaufen! Nach einer Zeit wird er nämlich die überflüssige Energie in unerwünschten Verhaltensformen ausgeben. Er findet sich Aufgaben, zum Beispiel: treibt die Radfahrer, Autos, tobt hinter dem Zaun, zerreisst die Möbel, also er wird unerträglich.

Temperament:
Der Pumi kommt mit andern Tieren bzw. Hünden gut zurecht. Die gute Sozialization ist wichtig, also wir müssen die Angewöhnung recht früh anfangen!
Der Pumi hat eine dominante Charakter, deshalb können wir zwei männliche Tiere nicht zusammen halten. Die Hündinnen kommen mit einander gut zurecht.
Der Pumi ist mit den Kindern freundlich, aber hier ist es auch wichtig die Angewöhnung rechtzeitig anzufangen. Weil der Pumi ein Hirtenhund ist, ist er bereit zum Treiben, sogar treibt er auch die Familienmitglieder. Er läuft rund um unsere Beine, er beisst sogar ins Fussgelenk. Wir können ihm natürlich mit konsequenter Erziehung abgewöhnen.

Kommunikation:
Der Pumi beachtet stets seine Umwelt, und kommuniziert mit ihr. Seine Stehohren, sein Schwanz bewegt sich ständig, sein Körper strahlt tatendurst im jeden Moment. Er neigt zum Kläffen, im allgemeinem kommentiert er alles laut. Er freut sich laut über einem Spaziergang, Spiel und wenn der Besitzer nach Hause kommt. Er bellt, wenn ein Fremder zum Tor trippt, wenn der Briefträger kommt oder wenn er einfach etwas sagen will. Im allgemeinem ist der Pumi keine kläfferliche Rasse, er bellt nicht vergebens. Wenn es nichts passiert ist der Hund auch still.

 

Die Farbe:
Es gibt Pumis in mehreren Farben: schwarz, weiss, grau und fahl. Die meist bekannte ist der Grau. Es ist wichtig zu wissen dass die grauen Welpen schwarz auf die Welt kommen. Die grau geborene Welpen sind unerwünscht! Also die am meisten treffende Ausdruck ist “entfarbende Schwarz”. Die Farbe der Pumis kann von dunkelgrau bis silbergrau wechseln. Die schwarze und die weisse Farbe kommt selten vor. Bei den weissen Pumis ist etwas mit der Pigmentation nicht in Ordnung, die Vorlippe, die Nase ist nicht genug schwarz (die schwarze Nase wird bis kurze Zeit oder endgültig fleischfarbig), die Haut ist nicht grau, sondern rosa. Das ist unerwünscht. Die fahle Pumis kommen am seltensten vor. Das kann rot, oder gelb-cremefarbig sein.

Fellpflege:
Der kleine Pumi muss an Fellpflege schon im jungen Alter gewöhnen. Sein Fell ist leicht behandelbar. Es ist ein Vorteil, dass das Fell nicht ausfällt, aber gerade deshalb braucht es einmal in einem Monat ein gründliches durchkämmen. Für das gepflegte Aussehen müssen wir mit eine Schere korrigieren, man braucht keinen Hundekosmetiker.